Ruhrgebiet

Zehn Jahre Initiativkreis Ruhrgebiet

Seit nunmehr zehn Jahren gibt es den Initiativkreis Ruhrgebiet, ein Zusammenschluss von Unternehmern und Unternehmern zwischen Dortmund und Duisburg, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in dieser Region Innovationen und Investitionen zu fördern, Kultur und Sport zu sponsern und durch all das Werbung zu machen für das Ruhrgebiet. Zehn Millionen Mark, von den Mitgliedunternehmen aufgebracht, flossen in den vergangenen zehn Jahren in technische Projekte für Jugendliche, weitere zwanzig in die Wissenschaft – darunter in Medizin- und Hightech-Kongresse – , dreißig Millionen in die Sport- und vierzig in die Kulturförderung. Macht zusammen hundert Millionen Mark.

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Anmerkungen zur Kommunalwahl

Die Kommunalwahl ist gelaufen, die Arbeit beginnt. In vielen Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen kamen am 24. September 1999 Stadträte und Kreistage zu konstituierenden Sitzungen zusammen. So auch im Ruhrgebiet, das jahrzehntelang fest in SPD-Hand war. Jetzt gibt es Lücken im roten Netzwerk. Etwa in Mülheim, Gelsenkirchen und Essen, wo die CDU den Oberbürgermeister stellt. Das Kräfteverhältnis in den Kommunalparlamenten ist dagegen vielfach noch unklar. Da ist die CDU auf Koalitionspartner angewiesen, wenn sie regieren will.

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Personalabbau im deutschen Steinkohlebergbau

Im sogenannten Kohlekompromiß des Jahres 1997 haben Bund, Länder, Unternehmen und Gewerkschaft bis zum Jahre 2005 sinkende öffentliche Kohlebeihilfen und als Folge davon Zechenstillegungen und Personalabbau festgeschrieben. Von den derzeit 65.000 Bergleuten wird in den kommenden fünf Jahren jeder dritte (dann nur noch 30.000) seinen Arbeitsplatz verlieren – nach Möglichkeit sozialverträglich, d.h. ohne Kündigungen. Damit dies gelingt, hat sich die Deutsche Steinkohle AG viel einfallen lassen. Und erhöht über dreißig „Jobberater“ den Druck auf die Bergleute weiter. Siehe auch Bericht im Deutschlandfunk.

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„Job-Explorer“ der RAG macht Bergleute nachdenklich

Um Mitarbeiter zum Abschied von der Kohle zu bewegen, hat sich die DSK, die Deutsche Steinkohle AG mit Sitz in Herne, die Mailing-Aktion „Job-Explorer“ einfallen lassen.

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Karl Starzacher wird neuer Chef der RAG

Der frühere hessische Finanzminister Karl Starzacher (SPD) ist der neue Mann an der Spitze des Essener Energie- und Technologiekonzerns RAG. Der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von VEBA-Chef Ulrich Hartmann wählte ihn am Abend des 23. Septembers 1999 zum Vorstandsmitglied ab 1. Oktober und zum Jahres-wechsel zum Nachfolger von Gerhard Neipp.

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Gerhard Neipp gibt RAG-Vorstandsvorsitz ab

Viele hatten ihn gedrängt, noch eine Amtsperiode anzuhängen. Seine Mitarbeiter auf der Vorstandsetage, Betriebsräte der vielen Tochterunternehmen, Gewerkschaftsvertreter, der Aufsichtsrat. Doch Neipp blieb hart: 46 Berufsjahre waren für den Mann mit viell Familiensinn – er hat zwei Söhne und eine Tochter – mehr als genug. Seinem Nachfolger hinterlässt er ein geordnetes Unternehmen. Einen Konzern, der Zukunft verdient haben sollte.

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Kohlesubventionen auf dem Prüfstand

Billige Importkohle ist schuld daran, dass sich von der weitaus teurer geförderten deutschen Steinkohle am Markt keine einzige Tonne verkaufen ließe, gäbe es die öffentlichen Subventionen nicht. Sie wurden 1997 im sogenannten Kohle-kompromiß bis zum Jahre 2005 festgeschrieben. Und das mit Zustimmung der Europäischen Gemeinschaft. Dagegen hat vor dem Europäischen Gerichtshof ein britisches Bergbauunternehmen geklagt.

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Deutsche Steinkohle hat Probleme

1992 für 1,2 Milliarden Mark erbaut, gilt die Kokerei Kaiserstuhl in Dortmund noch heute als die modernste und umweltfreundlichste der Welt. Dennoch sieht der Betreiber, die Deutsche Steinkohle AG (DSK) in Herne, die 500 Arbeitsplätze in Gefahr, sollte sich Thyssen/Krupp dazu entschließen, die Stahlerzeugung in der traditionsreichen Dortmunder Westfalenhütte zu Gunsten von Duisburg endgültig einzustellen. Das kann schon im Herbst passieren. In Duisburg beginnt Thyssen-Krupp im kommenden Jahr mit dem Bau einer eigenen Kokerei. Kostenpunkt 1,5 Milliarden Mark. Internet-Zusatzinformation: Die Schließung ist inzwischen beschlossene Sache.

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Politiker von Bund und Land unterstützen RAG

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Wolfgang Clement und sein saarländischer Amtskollege Reinhard Klimmt machten sich am 24. September 1999 während eines gemeinsamen Bergwerkbesuchs im saarländischen Ensdorf für den deutschen Steinkohlebergbau stark. Dort forderten sie eine Anschlußregelung für die Finanzierung des Steinkohlebergbaus nach Ablauf der Subventionen im Jahre 2005.

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Landesregierung steht zur Steinkohle

Ein klares Bekenntnis zur weiteren Subventionierung der deutschen Steinkohle hat der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Peer Steinbrück am 24. September 1999 in Essen abgelegt. Anläßlich der Einweihung der neuen Zentrale der Ruhrkohle AG (RAG), unter deren Dach sich sämtliche Steinkohlezechen in Deutschland befinden, trat der Minister Gerüchten der vergangenen Tage entgegen, der RAG-Konzern solle zerschlagen werden.

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