Hörfunktexte

Vorruhestand für Bergleute wird weiter finanziert

Die am 24. September 1999 bekannt gegebenen Entscheidung der Entscheidung von Bund und Land, zusätzliche 1,92 Milliarden Mark für den Personalabbau im deutschen Steinkohlebergbau zur Verfügung zu stellen – ein Drittel vom Land, zwei Drittel vom Bund -, bedeutet, daß bis zum Jahre 2005 weitere 19.000 Bergleute in den Genuß eines Vorruhestandes kommen können. Untertage Beschäftigte müssen mindestens 50 Jahre alt sein, Übertage Beschäftigte 55.

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RWE plant Brennstoffzellenanlage für Strom

Die europaweit erste Brennstoffzellen-Anlage zur dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung wird für 20 Millionen Mark in Nordrhein-Westfalen gebaut. Das teilte die RWE Energie AG am 24. September 1999 in Essen mit. Die neue Erdgas-Verbrennungstechnik, bei der nur wenig Kohlenstoffdioxyd anfällt und dafür umso mehr reines Wasser, gilt als bahnbrechend für das nächste Jahrtausend.

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RAG kauft amerikanische Zechengesellschaft

Die Kohle steckt in der Krise. Ein alter Hut, keine Schlagzeile mehr wert? Der jüngste Deal von RAG-Chef Gerhard Neipp in den USA, die Übernahme von neun Kohlegruben der Cyprus Amax-Company, die sich der Essener Konzern fast zwei Milliarden Mark kosten läßt, beweist das Gegenteil.

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Stinnes AG geht an die Börse

Die Mülheimer Stinnes AG, derzeit noch im Alleinbesitz der VEBA, geht an die Düsseldorfer und Frankfurter Börse. Das kündigte der Vorstand am 27. April 1999 auf seiner Bilanzpressekonferenz an.

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Babcock AG: Schwarze Zahlen und neuer Name

Die Deutsche Babcock AG in Oberhausen hat erstmals seit vier Jahren wieder schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem neuen Namen Babcock-Borsig soll der Konzern mit Hilfe internationaler Allianzen und Partnerschaften weiter ausgebaut werden. Ein entsprechendes Konzept des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Klaus Lederer fand am 18. März 1999 auf der Hauptversammlung in der Oberhausener Stadthalle die Zustimmung der Babcock-Aktionäre.

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Hüls AG und Degussa AG verschmelzen

Mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit haben die Aktionäre des Chemie- und Pharmakonzerns Degussa heute im Congress-Center der Messe Frankfurt die Fusion der Degussa mit dem ebenfalls milliardenschweren Chemieunternehmen Hüls AG in Marl beschlossen. Die neue Degussa-Hüls AG wird mit einem Umsatz von mehr als 20 Milliarden Mark und 45000 Mitarbeitern die Chemiesparte des Mutterkonzerns Veba bilden.

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Verwaltungsakademie für Westfalen

Im September 1990 wollen sie ihr Diplom in der Tasche haben, die 48 Verwaltungsangestellten und Beamte, Inspektoren, Oberinspektoren, Amtmänner- und -frauen, die an der Akademie für Verwaltung in Hagen ein nebenberufliches Fortbildungsstudium begonnen haben. Es ist der 15.Lehrgang der Hagener Akademie seit ihrer Gründung im Jahre 1948.

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75 Jahre Hagener Stadttheater

Am 5.Oktober 1986 wird das Hagener Stadttheater 75 Jahre alt. Die Stadt Hagen begeht dieses Jubiläum an diesem Tage mit einem Festakt.

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Vorhaller Steinbruch in Hagen

Wenn irgendwo im Lande eine Mülldeponie oder eine Müllverbrennungsanlage gebaut werden soll – und der Nachholbedarf ist gerade auf diesem Sektor sehr groß -, dann steigen Anwohner auf die Barrikaden. Der Müll, auch ihr eigener, soll zwar beseitigt werden. Aber, bitte schön, nicht gerade vor ihrer eigenen Haustüre. Das „St. Florians-Prinzip“ nennt man das wohl. Im Falle des Vorhaller Steinbruchs in Hagen jedoch, der mit Müll noch unbestimmter Zusammensetzung – mit Bauschutt, vielleicht aber auch mit Sondermüll – verfüllt werden soll, wenn es nach den Vorstellungen des Steinbruchbetreibers geht, im Falle des Vorhaller Steinbruchs spielt nicht allein dieses Prinzip eine Rolle.

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Studie „Sauer“-Land

Bei seinem jüngsten Besuch in Hagen erhielt der nordrhein-westfälische Umweltminister Klaus Matthiesen von Mitgliedern der Kreisgruppe Hagen im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V. eine neunzig Seiten umfassende Untersuchung überreicht, die es verdient hätte, im Ministerium nicht“ in irgendeiner Schublade zu verschwinden. „Sauer“-Land, so der Titel dieser Untersuchung – wobei der Bindestrich schon auf „sauren Regen“ und Waldsterben hinweist -, befasst sich mit der Belastung des Sauerlandes durch Luftschadstoffe.

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